Bücher

2018

Brigitta Potz (Hrsg.): The Contemporary Archive - A Special Collection: Ein Kunst-Forschungsprojekt von Andrea Palašti/An Artistic Research Project by Andrea Palašti. Wien, Innsbruck: Studienverlag 2018 (Archiv der Zeitgenossen, Sonderband 1). 112 Seiten, gebunden, zahlreiche Farbabbildungen, ISBN: 978-3-7065-5653-8.

Die serbische Fotokünstlerin Andrea Palasti arbeitete während ihres Aufenthalts in Krems an einem konzeptuellen fotografischen Bilderzyklus, der sich dem Thema „Archiv“ widmete. Als Schauplatz und Fundstätte dieser Auseinandersetzung dienten der Künstlerin das Archiv der Zeitgenossen und seine Sammlung künstlerischer Vor- und Nachlässe in Krems.
Das Ausstellungsprojekt The Contemporary Archive – A Special Collection umfasst eine Fotoserie, die eine Sammlung persönlicher, von ihrem Kontext befreiten Kostbarkeiten zeigt: Einerseits Archivalien, andererseits Alltagsgegenstände, die nie als repräsentative historische Gegenstände in das offizielle Archiv aufgenommen wurden und dennoch ihren Platz im Raum einnehmen.

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Gundula Wilscher (Hrsg.): Vernetztes Werk(en). Facetten des künstlerischen Schaffens von Friedrich Cerha, Wien, Innsbruck: Studienverlag 2018 (Archiv der Zeitgenossen, Schriften Band 4). 186 Seiten, gebunden, zahlreiche Farbabbildungen, ISBN: 978-3-7065-5661-3.

Friedrich Cerha ist nicht nur Komponist, Interpret und Dirigent, sondern hat auch ein umfangreiches bildnerisches Werk geschaffen, Libretti und Liedtexte verfasst, eine eigene Lautsprache für sein Bühnenwerk Netzwerk erfunden und in zahlreichen Schriften über seine Werke und allgemeine Fragen des kulturellen Lebens reflektiert. Die Auseinandersetzung mit verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen, wie der bildenden Kunst, der Literatur und der Architektur auf der einen Seite, aber auch mit Konzepten und Denkmodellen der Geistes- und Naturwissenschaften auf der anderen Seite durchdringt sein künstlerisches Werk und Werken.
Der vorliegende Band versammelt im ersten Abschnitt die Beiträge der Vortragenden des Symposiums, der zweite Abschnitt beinhaltet neben einer Laudatio auf den Komponisten auch zwei Gespräche mit Friedrich Cerha sowie einen selbstverfassten Essay des Künstlers. Ein umfangreicher Bildteil zeigt Ausstellungsansichten sowie Fotografien ausgewählter bildnerischer Werke.

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2016

Christine Grond-Rigler (Hrsg.) Zur internationalen Rezeption der Dramen von Peter Turrini, Wien, Innsbruck: Studienverlag 2016 (Archiv der Zeitgenossen, Schriften Band 3). 300 Seiten, gebunden, zahlreiche Farbabbildungen, ISBN: 978-3-7065-5525-8.

Die Beiträge des Sammelbandes geben Einblick in die Turrini-Rezeption und die Theaterkultur in neun Ländern (Dänemark, Norwegen, Schweden, Polen, Slowenien, Kroatien, Italien, Spanien, Frankreich) und (mit Englisch) in zehn Sprachen. Diese Untersuchungen sind nicht nur für die Turrini-Forschung interessant, sondern reflektieren zum Beispiel literarische Kanonisierungsprozesse über Sprachgrenzen hinweg und den nicht geringen Einfluss der Literatur auf die Entstehung von Österreichbildern in anderen Ländern. Ein umfassender Bildteil ergänzt den Band durch den Abdruck von Fotos, Plakaten und Programmheften ausgewählter Theaterproduktionen.

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Matthias Henke, Gerhard Gensch (Hg.), unter Mitarbeit von Gundula Wilscher: Mechanismen der Macht. Friedrich Cerha und sein musikdramatisches Werk, Wien, Innsbruck: Studienverlag 2016 (Archiv der Zeitgenossen, Schriften Band 1). 304 Seiten, zahlreiche Farbabb., fest gebunden, ISBN 978-3-7065-5196-0.

Friedrich Cerha (*1926) gilt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten Österreichs. Die Skala seiner Bühnenwerke ist gleichermaßen epochal wie farbig und erstreckt sich bereits über mehr als fünf Jahrzehnte. Sein Schaffen wird im vorliegenden Band erstmals aus einer systematischen sowie einer interdisziplinären Perspektive beleuchtet. Die AutorInnen setzen sich ausführlich mit Cerhas Bühnenschaffen auseinander und widmen sich unter anderem sowohl musik-, literatur- als auch rezeptionswissenschaftlichen Fragestellungen. Ein umfangreicher Bildteil sowie eine themenspezifische Dokumentation ergänzen den Band – mit Materialien aus Cerhas Vorlass, den das Archiv der Zeitgenossen an der Donau-Universität Krems wissenschaftlich erschließt.

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2014

Wolfgang Straub (Hg.): Hans Weigel. Kabarettist-Kritiker-Romancier-Literaturmanager. Wien, Innsbruck: Studienverlag 2014 (Archiv der Zeitgenossen, Schriften Band 2). 188 Seiten, broschiert, mit zahlreichen Schwarzweiß- und Farbabbildungen, ISBN 978-3-7065-5392-6.

Dieser Band geht dem Wirken und Werk Hans Weigels (1908–1991) erstmals auf einer breiten wissenschaftlichen Basis nach. Die Beiträge zeigen zum einen die vielseitigen künstlerischen und journalistischen Tätigkeiten Weigels, vom Kabarettisten über den Kritiker und Romancier bis zum Literaturmanager, sie beschäftigen sich darüber hinaus mit Weigel als Zeitzeugen, als Symptom, als wichtigen Mitgestalter der Diskurse des Kalten Krieges, als Intervenierenden und Prozessierenden. Zum anderen bieten sie mit dem Fokus auf die Nachkriegszeit ein Porträt einer noch wenig beleuchteten Epoche der österreichischen Literaturgeschichte.

Mit Beiträgen von Stefan Maurer, Joseph McVeigh, Doris Neumann-Rieser, Barbara Nowotny, Heide Pils, Evelyne Polt-Heinzl, Peter Roessler, Wolfgang Straub, Daniela Strigl.

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