Ein Symposium widmete sich im Februar 2026 der wissenschaftlichen (Re-)Lektüre des umfangreichen Werks von Renate Welsh, von der Lyrik bis zum literarischen Netzwerk, von autobiografischen zu sozialkritischen und feministischen Lesarten. Im Anschluss daran las Renate Welsh aus ihrer Romanneuauflage Ich fall mir selbst ins Wort (2025), für die sie ihren Text um zusätzliche Erzähl- und Reflexionsebenen erweitert hatte.
Margit Schreiner und Elke Laznia stellten ihre literarischen Respondenztexte zum Werk Renate Welshs vor: Diese sind nun in der Zeitung der Alten Schmiede Der Hammer (138/2026) nachzulesen.
Margit Schreiner befasst sich mit der Kategorie des Autobiografischen in Renate Welshs OEuvre und dem Umgang mit Körperlichkeit, Alter und temporärem Sprachverlust. Elke Laznia zeigt in ihrem sehr persönlichen Zugang Wechselwirkungen zwischen sich selbst und Renate Welshs Erzählungen über Herkunft, Anderssein, Empathie und die Wichtigkeit des Zuhörens auf.
Eine Dokumentation der Tagung wird 2027 im StudienVerlag erscheinen.
>> Zeitung “Der Hammer” 138/2026